Charlotte – Irrtum und Gefühl

Ein schmerzlicher Verlust hat Charlotte Weatherford schon in jungen Jahren geprägt. Um sich vor weiteren Enttäuschungen zu schützen, errichtet sie eine Mauer aus Überzeugungen. Sie glaubt, die Welt durchschaut zu haben: Die Gesellschaft lebt in Zwängen, Liebe ist ein Geschäft und wahre Freiheit findet nur, wer sich all dem widersetzt.

Doch ihre vermeintliche Freiheit ist selbst zu einem Käfig geworden.

Erst die Begegnungen mit Viscount Friederik Deene und der verwitweten Mrs. Walters lassen die ersten Risse in ihrem sorgfältig errichteten Weltbild entstehen. Als Charlotte wenig später ihre zweite Londoner Saison beginnt, scheint die glanzvolle Gesellschaft zunächst jedes ihrer Vorurteile aufs Neue zu bestätigen. Zwischen rauschenden Bällen, klugen Gesprächen, unerwarteten Freundschaften und schmerzhaften Enttäuschungen blickt sie jedoch immer tiefer hinter die Fassaden der Menschen.

Nach und nach erkennt sie, dass weder Titel noch Ansehen oder Ruf über den Wert eines Menschen entscheiden. Was sie für unumstößliche Wahrheiten hielt, entpuppt sich als Irrtum. Und während ihr Weltbild Stück für Stück zerbricht, entdeckt sie etwas, das sie lange verloren glaubte: sich selbst.

Die Welt von Viscount Friederik Thomas Deene: